LIEFERKETTE

Der kartenbasierte digitale Zwilling von Cisco ermöglicht einen schnellen Kundenservice

Operative Sichtbarkeit im globalen Maßstab

Während weltweit die Nachfrage nach KI steigt, installieren und warten Unternehmen wie Cisco die Infrastruktur, die alle diesbezüglichen Aspekte unterstützt – angefangen von großen Sprachmodellen bis hin zu herkömmlicher Datenverarbeitung.

Die Produkte von Cisco sind aus Rechenzentren und Serverräumen nicht mehr wegzudenken – Millionen von Unternehmen in mehr als 130 Ländern setzen bereits auf diese Technologie. Um die Ausführung dieser Anlagen bei maximaler Performance sicherzustellen, stellt Cisco priorisierten Service über einen großflächigen geographischen Bereich bereit. Dazu nutzen Ersatzteillager und Servicetechniker*innen im Hintergrund einen kartenbasierten digitalen Zwilling, der mit GIS-Technologie erstellt wurde.
 

Eine globale, kartenbasierte Sicht über die Lieferkettenaktivitäten liefert Teams Erkenntnisse zu Risiken, Abdeckung und Abhängigkeiten über Regionen hinweg.

Ein digitaler Zwilling für die Servicebereitstellung

Das Servicenetzwerk von Cisco wird von lokalen Dienstleister*innen unterstützt, die verschiedene Service-Level-Verpflichtungen für Cisco-Kunden erfüllen. Die Techniker*innen, die sich mit der Reparatur und dem Austausch von Geräten aller Art auskennen, von Routern in Rechenzentren bis hin zu Videokonferenzsystemen, beheben Störungen innerhalb vereinbarter Zeitfenster, häufig innerhalb von zwei Stunden.

Zur Koordination von mehr als 800 Ersatzteillagern und Tausenden von Techniker*innen hat Cisco alle Komponenten seines Servicenetzwerks auf einer Karte dargestellt und den GIS-basierten digitalen Zwilling "Cisco Spatial Intelligence" erstellt.

"Mit dieser räumlichen Plattform erhalten wir sehr genaue Daten", so Abbey McDougald, Managerin für Netzwerkdesign und Nachhaltigkeit im Bereich Supply-Chain-Services und Logistik bei Cisco. "Ich weiß, wo meine Kund*innen sind, wo meine Lager sind und wo sich mein Bestand befindet."

Wenn ein*e Kund*in eine Retourengenehmigung (Return Material Authorization, RMA) einreicht, ermittelt Cisco Spatial Intelligence, welches der hunderten Lagerhäuser für den Auftrag am besten geeignet ist. Die GIS-Technologie berücksichtigt dabei eine Vielzahl von Faktoren. Dazu gehören die Verfügbarkeit des benötigten Ersatzteils, geltende Handelsbeschränkungen oder Steuerregelungen, die erforderliche Reaktionszeit sowie die Anfahrtsstrecke der Servicetechniker*innen zum Kunden.

Da Cisco Kund*innen weltweit bedient, arbeiten die intelligenten Karten rund um die Uhr. Sie automatisieren komplexe Aufträge und ermöglichen es dem Unternehmen, jedes Jahr Hunderttausende von RMAs zu bearbeiten.

Foto von Warner de Gooijer, Cisco
For any business that relies on delivering services or parts to customers effectively, location intelligence is a must-have capability.
Warner de Gooijer
Leads geospatial strategy and digital twin innovation at Cisco

Geschwindigkeit und Erkenntnisse durch KI

Wenn in einem Kundenrechenzentrum oder Konferenzraum ein Serviceeinsatz erforderlich ist, können Techniker*innen dank Cisco Spatial Intelligence (CSI) den Auftrag schnell und effizient erledigen. Nach Erbringung des Service stellt CSI Führungskräften und Analyst*innen die Kennzahlen bereit, die sie zur Bewertung der Netzwerk-Performance benötigen.

"Entscheidungsträger*innen erhalten ein einheitliches, kartenbasiertes Lagebild des globalen Servicenetzwerks", erklärt Warner de Gooijer, der die Strategie mitentwickelt und die Umsetzung des Systems geleitet hat, das er heute verantwortet.

"Die Kennzahlen zur termingerechten Leistungserbringung liegen derzeit in Tabellen vor. Diese liefern jedoch keine räumlichen Erkenntnisse darüber, wie wir beispielsweise in Rom, Neapel, Turin oder Mailand abschneiden", erläutert er. Künftig wird CSI diese Kennzahlen auf einer Karte darstellen. So können Cisco Manager*innen und Führungskräfte Einzugsgebiete auf einen Blick vergleichen.

Darüber hinaus plant das Unternehmen, generative KI in Cisco Spatial Intelligence zu integrieren.

"Mit KI wird es deutlich einfacher, die gewünschten Informationen per Sprach- oder Texteingabe zu finden", sagt de Gooijer. "Sie fragen das System einfach: Zeige mir Kund*in X und die Lager, die diese*n Kund*in unterstützen." "Zeigen mir die Standorte, bei denen ich aus Liefersicht ein höheres Risiko habe, und jene mit geringerem Risiko."

Solche Interaktionen tragen zur weiteren Skalierung der räumlichen Plattform bei und ermöglichen den schnellen Zugriff auf relevante Daten für mehr Manager*innen und Analyst*innen. Mit einem GIS-gestützten digitalen Zwilling, der jederzeit verfügbar ist, ist das Cisco Serviceteam in der Lage, die Verfügbarkeit der Systeme für Kund*innen jederzeit und überall dort, wo diese benötigt wird, sicherzustellen.

Das oberste Drittel eines Globus

Entdecken Sie ArcGIS – die von Esri entwickelte Enterprise-Plattform für die Verarbeitung räumlicher Daten